Hallo liebe Weinfreunde,

heute ein kleiner Bericht über den Zustand unserer Weinberge und vor allem unserer Junganlagen.

Wie in vielen Gegenden Deutschlands gab es auch bei uns an der Mosel im April Spätfröste, welche sich schwerwiegend auf die Landwirtschaft ausgewirkt haben. Da die Temperaturen im März schon einmal verhältnismäßig hoch waren, waren bereits viele Pflanzen ausgetrieben und somit nicht mehr gegen Temperaturen unter dem Gefrierpunkt gewappnet. Dies führte dazu, dass in den Nächten um den 18. April weite Teile der Jungaustriebe erfroren.
Wir rechnen mit einem Ernteausfall von 20 – 30 %, wobei allerdings noch junge Triebe nachspriesen können, die evtl. bis zur Lese im Herbst auch ein adäquates Reifestadium erreicht haben. Damit sind wir innerhalb Deutschlands noch gut bedient – in manchen Gegenden beträgt der Ernteausfall annähernd 100 %, so beispielsweise in Teile der Pfalz und Rheinhessens.

Ansonsten entwickeln sich die Reben seit den Frostnächten gut und werden nun, da endlich frühlingshafte Temperaturen Einzug erhalten haben, auch in die intensive Wachstumsphase eintreten.

Auch unsere Junganlagen, die wir vor einem Jahr gepflanzt haben, entwickeln sich gut und man darf gespannt sein, welche Weine in den nächsten Jahren aus ihnen hervorgehen.

Insgesamt erstrahlt das ganze Moseltal in einem erfrischenden Grün.

 

Unsere Junganlage in Bruttig

 

Auch in diesem Frühjahr haben wir drei unserer Weinberge neu bepflanzt, davon einen Riesling im steilen Hang des Valwiger Herrenberg und zwei Rebanlagen in Ernst, davon eine Elbling und eine Gewürztraminer. Mit letzterem planen wir eine Cuveé mit Riesling…ist aber natürlich alles noch Zukunftsmusik, denn der Weinberg muss natürlich erst mal ein paar Jahre wachsen.

Das war’s für den Moment vom Weingut Lönartz-Thielmann

Ihre Winzerfamilie Lönartz

 

 

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